Pressespiegel:
Mit den Menschen im Gespräch bleiben
Landtagsabgeordnete Angela Lück besucht die Spenger Farabi–Moschee

Spenge. Während des Wahlkampfes 2010 besuchte Angela Lück die islamische Gemeinde in Spenge, um mit den Migranten vor Ort ins Gespräch zu kommen.Jetzt kehrte die heimische SPD-Landtagsabgeordnete in die Farabi-Moschee an der Ravensberger Straße zurück, um den Austausch fortzusetzen. „Der persönliche Kontakt mit den Menschen ist mir wichtig“, betonte sie.Neben einigen örtlichen Politikern und Bürgermeister Bernd Dumcke waren zahlreiche Gemeindemitglieder – Junge und Alte, Männer und Frauen – im frisch renovierten Versammlungsraum der Moschee zusammengekommen, um mit der Landtagsabgeordneten zu diskutieren.
Lück interessierte sich dabei vor allem für die ganz persönlichen Probleme der islamischen Familien im deutschen Alltag. Erfahrungen der Menschen mit dem Bildungs- und Gesundheitswesen oder die pflegerische Versorgung älterer Bürger mit Migrationshintergrund kamen zur Sprache. „Ein Integrationsgesetz für Nordrhein-Westfalen ist in Arbeit“, berichtete Lück. „Was sollte ihrer Meinung nach darin festgeschrieben werden?“ bat sie um Anregungen.
Einen ganz konkreten Wunsch der Spenger Gemeinde formulierte Seyfettin Kara: „Wir würden gern einen öffentlichen Spielplatz auf unserem Gelände einrichten.“ Die Finanzierung könne die Gemeinschaft der rund 100 Gläubigen jedoch nicht alleine auf die Beine stellen, berichtete der Öffentlichkeitsbeauftragte. Eine finanzielle Unterstützung solcher Projekte könne ein guter Anschub für Integration von Kindesbeinen an sein.
© 2011 Neue Westfälische
Tageblatt für Enger und Spenge, Samstag 09. April 2011







