Pressespiegel:
Ein Stück Kindermuseum unterstützen
Verein „OWL zeigt Herz“ spendet für die Innensanierung der Werburg

Spenge. Über 3.000 Euro darf sich der Werburgverein freuen. Spender ist der Verein „OWL zeigt Herz“. Dessen Vertreter ließen sich gestern das Konzept des Kindermuseums präsentieren. Und sowohl Vorsitzender Christian Messinger als auch Prof. Reiner Körfer goutierten das Vorhaben. Messinger: „Wir sind von dem Konzept überzeugt.“
Den Kontakt zum Verein, der sich Projekten in der Region widmet, die Kindern zugute kommen, hatte die heimische Landtagsabgeordnete Angela Lück hergestellt. Sie kennt das Projekt Werburg sehr gut und weiß um den finanziellen Bedarf. Als sie den ehemaligen ärztlichen Leiter des Bad Oeynhausener Herz- und Diabetes-Zentrums, Prof. Körfer, darauf ansprach, hatte der als Gründungsmitglied von „OWL zeigt Herz“ die Idee, die Werburg zu unterstützen. Schnell war der Kontakt hergestellt.
Reiner Körfer erkannte bei der Vorstellung der Werburg durch Dr. Werner Best gestern schnell: „Diese Angelegenheit steht und fällt mit dem Engagement der Beteiligten.“ Und als er hörte, dass Werburg-Vereinsvorsitzender Werner Best demnächst – im Jahr 2014 – in Rente geht, zeigte er sich vom Gelingen der Werburg-Renovierung überzeugt. „Und da hilft jeder Euro“, erklärte Best. Derzeit bestehe eine Finanzierungslücke von ungefähr 400.000 Euro.
Best erläuterte das Vorgehen der Renovierungsmaßnahmen: Nachdem die äußere Instandsetzung abgeschlossen sei, sehe er jetzt dem Ende des ersten von vier Abschnitten im Innenausbau entgegen. Bereits im Frühjahr 2012 soll die Nutzung möglich sein. Währenddessen geht der Verein die nächsten drei Ausbauabschnitte an.
Anne Beckmann vom Werburg-Verein berichtete über die beiden großen Feste dort: das Mittelalter- und das Narzissenfest. Und selbstverständlich lud sie die Spender zum nächsten Fest Ende März ein. Christian Messinger sagte seinen Besuch zu und sprach sofort eine Gegeneinladung zu einer Veranstaltung von „OWL zeigt Herz“ aus.
Sehr froh über die neu entstandene Verbindung ist Angela Lück. Sie hatte die Spende angebahnt und sagte: „Darüber habe ich mich ganz doll gefreut.“
© 2011 Neue Westfälische
10 - Enger-Spenge, Samstag 17. Dezember 2011







