Pressespiegel:

  • Löhne, 13. September 2011

„Das Richtfest wurde groß gefeiert“

AWO Löhne-Bahnhof begeht 25-jähriges Jubiläum ihres Hauses an der Königsstraße

Erinnern sich: Landtagsabgeordnete Angela Lück, erste Vorsitzende Magrit Bohmeyer, Heinz Wegener und Anni Klein (Vorstand AWO) freuen sich über die 25 Jahre.
Löhne (lotte). Die Tische sind alle belegt, Gäste gehen ein und aus. Bei Kaffee und Kuchen erzählt man sich von alten Zeiten, draußen werden während eines Gespräches unter Männern Bratwürste gegrillt, Musik schafft eine gemütliche und wohlige Atmosphäre.

Am Samstag feierte die AWO Löhne-Bahnhof gebührend das 25. Jubiläum des Hauses an der Königsstraße 15a. Doch wie war es eigentlich, bevor der Neubau stand? „Früher mussten wir uns immer in der alten Grundschule treffen“, erinnert sich erste Vorsitzende Magrit Bohmeyer. „Doch dann wurde das Haus baufällig und abgerissen und dieses Neue wurde nur für uns gebaut“, strahlt sie und schaut sich um. Und daran kann sie sich noch gut erinnern: „Der Bau unseres eigenen Hauses war eine große Sache für uns alle. Das Richtfest haben wir dann auch groß gefeiert.“

Seit dem Bau vor 25 Jahren wird das Haus viel genutzt: „Donnerstags von 14.30Uhr bis 16.30 findet unser Altenclub statt, bei dem wir spielen, Gedächtnistraining machen oder auch mal Filme vorführen“, erzählt Bohmeyer.

„Unsere Gruppe mittleren Alters trifft sich immer am ersten Montag im Monat von 18.30Uhr bis 20.30Uhr. Die Gruppe hört sich oft Vorträge zu sozial politischen Themen an und klönt anschließend.“

Neben den gewohnten Aktionen, die regelmäßig am Nachmittag stattfinden, werden auch Radtouren oder Fahrten ins Museum oder ins Theater angeboten. „Außerdem haben wir eine Gymnastikgruppe, die sich montags um 15.15Uhr trifft. Anschließend sitzen wir bei Kaffee noch oft eine Weile zusammen“, erzählt die Vorsitzende.

Innerhalb 25 Jahren kann viel passieren, so gab es auch in der AWO Löhne-Bahnhof einige Veränderungen: „Unser Programm ist ein völlig anderes als damals“, findet Bohmeyer. „Heute haben wir ein anspruchsvolleres Programm. Außerdem sind unsere Angebote abwechslungsreicher.“

Die AWO stehe vor allem für Dienstleistungen die von Mensch zu Mensch erbracht werden und nicht von der Hand gehen, wenn nicht auch das Herz bei der Sache sei. Zuwendung werde bei der Organisation großgeschrieben, denn diese sei notwendig für Hilfe und Unterstützung. Die große Gemeinschaft helfe mit sozialer Kompetenz Kindern, Erwachsenen und Senioren und sorge für ein besseres Leben.

© 2011 Neue Westfälische
12 - Löhne und Gohfeld, Dienstag 13. September 2011