Welcome to Herford!

von Gaby Arndt

c/o Hartmut Horstmann

Herford. »Welcome to Herford!« Pedro Cebulka, Weltenbummler in Sachen Pferdesport und Animateur, weiß, wie man mehr als 100 Jugendliche für ein Gruppenfoto begeistert. Dies ist der Auftakt für den Rathausempfang im Rahmen der German Friendships.

Schirmherrin ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die die geplante Teilnahme an der Veranstaltung wegen des Hubschrauberabsturzes in Mali allerdings kurzfristig absagen musste.

Aus 26 Ländern kommen die jungen Reitsportler, die gestern im Herforder Rathaus begrüßt worden sind. Während sie bereits auf der Rathaustreppe warten, treffen sechs Kutschen ein, in denen unter anderem Vertreter der Veranstalterfamilie Meyer zu Bexten sitzen. Nach dem Gruppenfoto dann die offiziellen Grußworte im historischen Rathaussaal. Für viele Gäste sei auch dies etwas Besonderes, weiß Friend-ships-Pressesprecherin Petra Schlemm: »So ein Rathaus wie das in Herford gibt es nicht überall.«

Diese Ansicht teilt Bürgermeister Tim Kähler, der auf das 100-jährige Jubiläum hinweist. Er sagt: »Wenn man hier jetzt die nächste Generation sieht, dann weiß man auch, dass die Welt Bestand haben wird.« Die German Friendships bezeichnet er als großartiges Symbol der Völkerverständigung. Turnierleiter Lars Meyer zu Bexten sagt zu den Jugendlichen, sie würden von einigen der besten Trainer der Welt trainiert. Er ermuntert die jungen Menschen, sich Ziele zu setzen: »Wenn Ihr hart arbeitet und fest dran glaubt, gehen viele Träume in Erfüllung.«

Zum Schluss spricht der kanadische Reiter Ben Asselin. Seit 40 Jahren ist die Familie des jungen Sportlers mit der Meyers zu Bexten freundschaftlich verbunden. Er bezeichnet die Teilnahme an den German Friendships als »Erlebnis, das man nie vergisst«.

Von Hartmut Horstmann

Westfalen-Blatt, 28.07.2017

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