Besuch aus Spenge und Rödinghausen im Landtag

von Gaby Arndt

c/o Gaby Arndt

Von Unruhe im Parlament bis zur Abschaffung des Sozialtickets

Rödinghausen/ Spenge. Die AWO Spenge machte sich gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft 60 plus Rödinghausen auf, um die heimische SPD-Abgeordnete Angela Lück im Landtag Nordrhein-Westfalen zu besuchen.

Im Landtag nahmen sie zunächst an einer Informationsveranstaltung teil und verfolgten von der Tribüne aus eine Plenarsitzung. Anschließend trafen die Besucher ihre Landtagsabgeordnete zu einer Diskussionsrunde. Die Gemüter waren erhitzt, denn die Gäste mussten miterleben, wie eine Grünen-Abgeordnete bei ihrer Rede zur Änderung des Polizeigesetzes von lautstarken Zwischenrufen der AfD-Abgeordneten gestört wurde und wie sie dann die Störer wegen ihres undemokratischen Verhaltens energisch zurechtwies.

Auch die Streichung des Sozialtickets gab Anlass zur Besorgnis. „Für ein Jahr ist das Thema zunächst vom Tisch, aber wir dürfen nicht nachlassen und müssen lautstark unseren Unmut über eine Kürzung oder gar Streichung dieses wichtigen sozialen Beitrages kundtun. Dies trifft die Bedürftigen in unserer Gesellschaft.“, erklärte Angela Lück.  „Wenn man dann noch berücksichtigt, wofür das Sozialticket gestrichen werden sollte“, gab ein Besucher zu bedenken, „nämlich für dreieinhalb Kilometer Straßenausbau, dann ist das eine grobe Unverschämtheit.“

Nach lebhafter Diskussion gab es Kaffee und Kuchen und zum Abschluss noch einen Bummel über die vielen kleinen Weihnachtsmärkte in der Düsseldorfer Altstadt.

 

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